Bürstenmassage mit Birkenöl

Wie wird die Bürstenmassage durchgeführt?

 

Sie liegen in Rücken -u. Bauchlage oder sitzen auf Wunsch.

Es wird mit verschiedenen trockenen Bürsten oder zusammen mit Birkenöl in sanften bis kräftigeren Strichen der gesammte Körper bearbeitet.

Die Haut wird intensiven Streichungen ausgesetzt um eine Wirkung auf den gesamten Organismus zu erzielen.

Schon Pfarrer Kneipp kannte diesen Klassiker!

 

 

Wie genau wirkt sich diese Massage aus?

 

Durch die Reizung der Haut verstärkt sich der Blutfluss in den Kapillaren der Haut, was den Oberflächenstoffwechsel deutlich anregt.

Schad- u. Entzündungsstoffe werden besser abtransportiert, die bindegewebigen Strukturen werden gefordert.

Auch tieferliegende Gefässe werden angeregt.

So wird die Versorgung von Körperregionen über den Blutzufluss gefördert.

Der Abtransport durch Lymphe und venöses Blut erfährt eine deutliche Verbesserung.

Der Blutdruck reagiert ebenfalls sehr gut auf die Bürstenreize: ein zu hoher Blutdruck kann leicht absinken und ein zu niedriger kann sich langfristig steigern nach wiederholten Anwendungen.

Verspannte Muskulatur lässt bei gleichmässig durchgeführten Streichungen angenehm nach.

Über die Nervenverbindung zwischen Haut und Nervensystem, bzw.Reflexzonen (siehe BGM!)

kommt es sogar zu einer Beeinflussung der inneren Organe.

So können Entgiftungsarbeiten der Leber unterstützt werden, Nieren und Darm in ihrer Tätigkeit angeregt werden.

Stoffwechsel- u. Ausscheidungsvorgänge werden positiv beeinflusst.

Die Atemvorgänge vertiefen sich, so dass zusammen mit den zuvor beschriebenen Wirkungen sogar das Immunsystem stimuliert werden kann.

 

 

Wann empfiehlt sich die Anwendung einer solchen Massage?

 

Diese Massage hat sich u.a. bewährt bei niedrigem Blutdruck, chronischer Müdigkeit, Antriebsschwäche, leichten lymphatischen und venösen Stauungen, Migräne, Obstipation, zur Fastenbegleitung, chronischen Atemwegserkrankungen, Infektanfälligkeit und zur Reizung von oberflächigen Nerven bei Taubheitsgefühlen und leichten Missempfindungen.

 

 

Wer sollte diese Massage nicht machen lassen?

 

Hektische und nervöse Menschen, Patienten mit starker Körperbehaarung (das Risoko dass sich die Haarwurzeln entzünden ist gegeben und dann sehr unangenehm),

bei großflächigen Hauterkrankungn wie z.B Akne, Neurodermitis oder Pergamenthaut,

unter Umständen bei einer Krankheitsbeteiligung der Schilddrüse, Diabetes oder starken Krampfadern.

Im Zweifelsfall kann ein Arzt dazu befragt werden.

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