Bindegewebsmassage - BGM

Was ist das denn?

 

Keine Cellulitekur!

Sie ist eine Massage, die in einem Selbstversuch von Frau Teirich-Leube entwickelt und später durch Frau Dicke weiterentwickelt wurde.

Kurz vor einer anstehenden Amputation, begann Frau Teirich-Leube ihrer Eingebung folgend mit Ausstreichungen und Kratzen im betroffenen Gebiet.

Die Eigenmassage hatte so gute Wirkung, dass die Amputation abgesagt werden konnte.

 

 

Was liegt dem zugrunde?

 

Es wurde weiter geforscht und es wurden die Reflexzonen am Körperrumpf, die sogenannten Head`schen Zonen entdeckt.

Diese Zonen liegen auf bestimmten Hautgebieten und spiegeln über eine nachgewiesene Nervenverbindung den Zustand des zugehörigen Organs wider.

So kann mit diesen Zonen diagnostiziert und gezielt an Organsystemen gearbeitet werden.

 

 

Wie läuft so eine Behandlung ab?

 

Es gibt, wie hier gezeigt, die flächige Bindegewebsmassage, die auf dem gesamten Rücken im Liegen arbeitet und das Unterhautgewebe mit Faszienanteilen flächig rollend und schiebend durcharbeitet.

 

Und es gibt die Strichmasage.

Sie wird mit wenigen Fingerkuppen auf der Haut entlang in einem festgelegten Verlauf im Sitzen durchgeführt.

 

Der Aufbau der Sitzungen und die zu behandelnden Areale sind abhängig von der Erkrankung bzw. den Beschwerden und werden individuell abgestimmt.

 

 

Wie fühlt sich so eine Massage an?

 

Das Gefühl ist ziepend und leicht schneidend.

Hat man sich nach ein paar Strichen daran gewöhnt, ist es in der Regel sehr angenehm.

 

 

Wann kommt die BGM zum Einsatz?

 

Oft bei vegetativen Störungen der Organe. Dazu gehören z.B. Migräne, Unterleibs-u. Regelbeschwerden bei Frauen, Atemwegserkrankungen, aber auch Probleme im Bereich der Verdauung und anderes mehr.

Der Einsatz bei Nervenirritationen z.B. bei Bandscheibenvorfall oder Nervendurchtrennungen nach OP oder Unfall gehören dazu.

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